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Therapeutische Gesprächsführung

Auch in einer kunsttherapeutischen Ausbildung ist Sprache das Hauptmedium, in dem sich Erkenntnis- bzw. Heilungsprozesse abbilden, vermitteln und gefördert werden können. Therapeutische Gesprächsführung meint dabei den Vorgang des gemeinsamen Erkenntnisgewinnes durch eine bestimmte Form des Gesprächs, das sich erheblich von einem Alltagsgespräch abhebt.

Neben den technischen Fähigkeiten ein solches Gespräch zu beginnen und zu führen, ist es vor allem eine Haltung freundlicher Neugier, die zu dem gewünschten Ergebnis führt.

Ziel der therapeutischen Kommunikation ist immer die erweiterte Bewusstheit über ein Problem, woraus sich Verständnis- und Lösungsmöglichkeiten ergeben. Wichtige Bestandteile der therapeutischen Haltung sind dabei Neugier, prozessuale Diagnostik, Einfühlungsvermögen, Querdenken, Humor und kränkungsarme Konfrontation.
Prinzipien und Techniken dieser Gesprächsführung sind klar benennbar, lernbar und mit etwas Übung sehr bald anwendbar.

Zahlt sich aus - die Bildungsprämie Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie - www.bildungspraemie.info Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung